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Amtlich:Grundsteuer-Reform führt zu höheren Stuerlasten

Haus & Grund fordert Bundesländer auf, das Flächenmodell zu nutzen

Die vom Bundestag beschlossene Reform der Grundsteuer wird vor allem bei Gebäuden, die vor 1950 gebaut wurden, und bei Einfamilienhäusern zu deutlich höheren Steuerbelastungen führen. Auf dieses Ergebnis von Modellrechnungen der Hamburger Finanzbehörden weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland hin, wie in der DWW (Deutsche Wohnungswirtschaft) Ausgabe 11/2019 veröffentlicht.

"Der Hamburger Finanzsenator hat nicht mit Blick auf die kommunalen Kassen rechnen lassen. Er hat neutral ermittelt, was eine Reform für die Bürger bedeutet. Das ist mehr als lobenswert, denn schließlich ist jeder Bürger betroffen", betonte Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke. Finanzsenator Andreas Dressel hat mit diesen Berechnungen noch einmal aufgezeigt, wie fatal sich die Einbeziehung des Immobilienwerts vielfach auswirken wird. Diese Ergebnisse sind nach Angaben der Finanzbehörde auch nicht durch niedrigere Hebesätze zu korrigieren.

Warnecke rief alle Bundesländer auf, die Chance für alternative, rein flächenbasierte Grundsteuermodelle zu nutzen." Die Hamburger Berechnungen nach dem einfachen Flächenmodell führen zu gleichmäßigeren Ergebnissen mit einer geringeren Schwankungsbreite. Es ist zudem am einfachsten umzusetzen", so Norbert Stukenbröker, Vorsitzender des Vereins Haus & Grund Lemgo

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