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Klimaschutzplan 2050: Wohnungswirtschaft legt Mitarbeit im Bündnis auf Eis

Alle wohnungswirtschaftlichen Verbände -BFW, BID, DDIV, GdW, Haus & Grund Deutschland, IVD, vdp und ZIA haben heute mit einem Brief an die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, den Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, die Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks und den Chef des Bundeskanzleramtes Peter Altmaier gegen die einseitige überproportionale Belastung der Immobilienwirtschaft im Klimaschutzplan protestiert und erklärt, bis zu einer Korrektur des Plans die Mitarbeit im Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen ruhen zu lassen. Dies wurde in einer gemeinsamen Pressemitttelung kommuniziert.

Am 14. November 2016 hat das Bundeskabinett den Klimaschutzplan 2050 beschlossen. Dieser soll den Weg in ein weitgehend treibhausgasneutrales Deutschland im Jahr 2050 aufzeigen. Für das Jahr 2030 wird darin das Gesamtziel einer Treibhausgasminderung von mindestens 55 Prozent gegenüber 1990 fixiert. Dieses Gesamtziel wurde erstmals auch auf einzelne Sektoren herunterbrochen. Dabei wurde völlig überraschend die Rediktionsziele zulasten des Gebäudesektors verschoben. Eine Entlastung der Kohleindustrie führte zur Verschärfung der Einsparziele im Gebäudesektor um acht Millionen Tonnen CO2 bis zum Jahr 2030.

Haus & Grund Deutschland hatte sich bereits am Montag mit einer Pressemitteilung gegen den Beschluss geäußert.

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