Sie befinden sich hier:

CDU/FDP-Koalitionsvertrag: Haus & Grund sehr zufrieden

Der Verband Haus & Grund bewertet den Koalitonsvertrag von CDU und FDP als sehr eigentümerfreundlich. Die Abschaffung der Mietpreisbremse, die Anhebung der Eigentumsförderung die Beschleunigung von Baugenehmigungsverfahren gehören zu den zahlreichen Verbesserungen.

Die gescheiterte Mietpreisbremse (Mietbegrenzung auf 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete), die Kappungsgrenzenverordnung (Mietanpassung max. um 15 Prozent innerhalb von drei Jahren bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete), Die Kündiungssperrfristverordnung und die Zweckentfremdungsverordnung werden wieder abgeschafft. "Mieter müssen nun aber keine Sorge vor steigenden Mieten haben", so Norbert Stukenbröker, Vorsitzender von Haus & Grund Lemgo. "Private Investoren werden stattdessen wieder Interesse haben, verstärkt in den Wohnungsbau zu investieren". Denn nur neue Mietwohnungen in den Ballungsgebieten werden zur Entspannung auf den Wohnungsmärkten führen. "Die geplante Beschleunigung von Baugenehmigungsverfahren ist hierbei sehr hilfreich", ergänzt Norbert Stukenbröker.

"Bezahlbares Wohnen ist nur durch bezahlbares Bauen möglich. Wir begrüßen daher, dass eine Baukostensenkungs-Kommission eingesetzt werden wird". Die Baukosten werden auch durch weitere schwarz-gelbe Pläne sinken. Die Eigentumsförderung, die unter Rot-Grün von 525 Millionen Euro auf 80 Millionen Euro rakikal reduziert worden ist, wird wieder angehoben. Bei der Grunderwerbsteuer soll ein Freibetrag in Höhe von 250.000 Euro für selbstnutzende Eigentümer eingeführt werden.

Der Traum von den eigenen vier Wänden wird vor allem für junge Familien so erfüllt werden können. Die Hebesätze der Grundsteuer B, die selbstnutzende Eigentümer und Mieter zahlen, sollen begrenzt werden. Das wird zu sinkenden Betriebskosten führen.

"In NRW kehrt endlich wieder eine ideologiefrei Wohnungspolitik zurück", freut sich der Vorsitzende von Haus & Grund Lemgo, Norbert Stukenbröker

Zurück